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SCHWEIZER AUTORIN

   Gisela Samb

   Callcenteragentin PostFinance

   «Ich hatte schon immer eine blühende Fantasie, und Schreiben macht mich glücklich. Abend für Abend  erfinde ich   Geschichten, die ich meinem vierjährigen Sohn vor dem Einschlafen erzähle. Manchmal packt  mich die Schreibwut. Da   trinke ich literweise Kaffee, um bis tief in die Nacht schreiben zu können. Oder ich igle mich ein und schreibe das   Wochenende durch. Das Leben ist hart genug. Bücher müssen eine Flucht in eine Fantasiewelt ermöglichen, in der man   den Alltagskummer vergisst. Vielleicht bewundere ich J. K. Rowling, die Autorin von Harry Potter, deshalb so sehr.   Schlage ich eine Seite in einem ihrer Bücher auf, bin ich sofort gefesselt.Und auch sie zog ein Kind allein gross. Dieser   Gedanke gibt mir Kraft: Wenn sie es geschafft hat, kann ich es auch! Schreiben und Lesen waren schon immer meine   Leidenschaft. Aber beim ersten Versuch, ein Buch zu schreiben, wurde mir klar, dass ich nicht wusste, wie das geht.   Darum absolvierte ich einen Fernkurs, in dem ich nach und nach die Geschichte ‹Florian und die Suche nach der   versteckten Welt› entwickelte. Florian ist die Hauptfigur eines Romans, eines Fantasy-Buches für Jugendliche, einer   Geschichte über den Kampf zwischen Gut und Böse. Der siebenjährige Florian Fischer lebt im Waisenhaus unter der   strengen Aufsicht des gemeinen Anton Schwefelkopf. Die Geschichte beginnt am Tag, als Florian die meistgefürchtete   Strafe aufgebrummt wird: eine Nacht im Keller. In dieser Nacht werden ihm sechs magische Gaben angekündigt. In der   Schublade liegen zwei weitere Texte bereit. Im ersten erzähle ich von der Beziehung zu meinem Ex-Mann, einem   Senegalesen. Ich liebe die fröhliche, liebenswürdige Art der Afrikaner und wollte etwas Positives über Afrika erzählen. Im   zweiten, das den Titel ‹Dudu und das Geheimnis des Baobab› trägt, widme ich mich wieder dem Fantasy-Genre und   erzähle die Abenteuer von Dudu, einem dunkelhäutigen Kind. Ich bin stolz auf das bisher Erreichte. Ich arbeite zu 50   Prozent bei PostFinance. Und mit meinen Projekten bin ich an meine finanziellen Grenzen gestossen. Auch wenn ich vom   Schreiben nicht reich werden will, frustriert es mich, dass ich nicht die Mittel habe, um meine Werke zu veröffentlichen.»   www.sarahsamb.ch